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Shopify App Development Tutorial: App-Entwicklung bei Latori

Shopify App Development Tutorial:  App-Entwicklung bei Latori

„Es gibt für alles eine App“, mit diesem Spruch warb kein geringerer als Steve Jobs Anfang der 2000er-Jahre für das erste iPhone. Auch Shopify weiß mit diversen Applikationen zu überzeugen und erfreut sich nicht zuletzt deshalb einer stetig wachsenden Beliebtheit. Eine Lösung für alle Fälle bleibt aber auch dieses System schuldig, weshalb wir bei Latori auf Kundenwunsch eigenständig Apps programmieren. Dieser Beitrag zeigt, wie wir dabei vorgehen und welche Tools für das eigene App-Development geeignet sind.

Warum ist die App-Programmierung für Shopify überhaupt notwendig?

Vor allem für Einsteiger und solche, die schnell mit einem eigenen Onlineshop live gehen möchten, ist Shopify eine tolle Möglichkeit, weil sich die grundlegenden Funktionen sehr leicht und ohne Programmierkenntnisse durch Apps erweitern lassen.

Das Problem: Sobald ein Shop individuelle Lösungen erfordert, stoßen Standard-Apps schnell an ihre Grenzen, weil diese allenfalls einen Kompromiss bieten können. Wer aber aus der Masse herausstechen und durch einzigartige Features überzeugen will, ist nur selten gewillt, Abstriche zu machen. Darüber hinaus sind die Programme Dritter auch immer ein potenzielles Sicherheitsrisiko oder sie wirken sich negativ auf die Performance aus. Hier dient die Eigenentwicklung also einer Steigerung der Kundenzufriedenheit.

Welche Apps programmiert Latori?

Individuelle Programmierungen von Latori können komplett unterschiedlich aussehen. So haben wir beispielsweise für unseren Kunden Fahnen Kössinger einen eigenen Produktkonfigurator entwickelt, mit dem sich die Produkte komplett on-the-fly erstellen lassen.

Andere Apps betreffen z.B. das Reporting, etwa detaillierte Bestellinformationen und/oder Nutzerdaten. Hat ein Kunde mehr als eine Webpräsenz im Einsatz, soll häufig eine Synchronisation der verschiedenen Shops stattfinden, was den Arbeits- und Pflegeaufwand erheblich reduziert. Für die Kommunikation zwischen Onlineshop und Warenwirtschaft wird meist auch eine geeignete Schnittstelle benötigt, die eine Eigenprogrammierung erforderlich macht.

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Shopify Apps selbst entwickeln – am besten mit Ruby on Rails

Shopify arbeitet auf Basis der Programmiersprache Ruby on Rails, einem Ruby-Framework, das im Fachjargon auch als RoR oder Rails bezeichnet wird. Für eine bestmögliche Umsetzung individueller Kundenanforderungen setzen wir bei Latori ebenfalls auf die Syntax. Die API-Anbindung erfolgt über einen sog. RubyGem namens shopify_app. Gems sind fertige Informationen, die in das jeweilige Projekt eingebunden werden können.

Ist die Kommunikation zwischen Rails und Shopify erst einmal erfolgt, können Endpunkte der Shopify-API angefragt werden. Shopify bietet eine breite Palette an Endpunkten von sich aus an. Das ermöglicht weitreichende Änderungen am System und die Erstellung völlig neuer Funktionen.

Welche Apps programmiert Latori?

React & Polaris im Frontend

Rails kommt in erster Linie für das Backend-Development zum Einsatz, wo es zur Verarbeitung & Speicherung von Daten in PostgreSQL-Datenbanken eingesetzt wird. Im Frontend setzen wir auf die Bibliotheken React und Polaris.

Bei React handelt es sich um ein Javascript-Framework, einer Bibliothek mit vordefinierten Komponenten. Polaris greift das Grundgerüst von React auf und nimmt Einfluss auf die Optik einzelner Elemente. So lässt sich beispielsweise das Aussehen von Textboxen oder Buttons steuern.

Grundsätzlich ließe sich Polaris auch in HTML, CSS oder JS-Stack benutzen, wegen seiner gezielten Optimierung auf React ist die Bibliothek aber prädestiniert für den Einsatz zusammen mit dem Framework. Wir benutzen Polaris bei der App-Entwicklung, weil wir dem Kunden so ein konstantes Design ermöglichen können – egal ob er sich in unserer eigenen App oder dem Standard-Admin-Bereich von Shopify befindet.

Beispiel: Die xentral-App von Latori

Latori hat eine Schnittstelle für Shopify und das ERP-System xentral entwickelt, mit der sich beispielsweise Produkte innerhalb des Warenwirtschaftssystems pflegen und anschließend in Shopify synchronisieren lassen. Diese wurde mit Rails in Verbindung mit React umgesetzt.

React macht es möglich, eine sog. Single-Page-App zu erstellen. Dies haben wir uns bei der Programmierung der xentral-App zunutze gemacht. Anstatt eine Schleife von aufeinanderfolgenden Landingpages zu durchlaufen, können Nutzer auf ein und derselben Seite verweilen. Das ermöglicht eine sehr schnelle Eingabe von Informationen seitens des Kunden.

Die Abfrage dieser Daten erfolgt über GraphQL, einer Abfragesprache für APIs, was es uns ermöglicht, Datensätze gezielt abzurufen. Benötigt der Shop-Betreiber beispielsweise eine Information zu den Preisen verschiedener Produkte, lässt sich die Abfrage auf diese Daten beschränken, anstatt einfach alle verfügbaren Infos bereitzustellen. So gestaltet sich die Auswertung der Daten wesentlich komfortabler und nimmt viel weniger Zeit in Anspruch.

Fazit

Zwar bietet Shopify von Haus viele Möglichkeiten, einen eigenen Onlineshop schnell und einfach umzusetzen, für spezielle Anforderungen braucht es dann aber doch ein gewisses Maß an Eigenprogrammierung.

Wir bei Latori haben uns auf die App-Entwicklung für Shopify spezialisiert und sprechen die Sprache des Shopsystems fließend.
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