Wer im DACH-Raum einen Shopify-Shop betreibt – vor allem im B2B – kennt das Problem: Kunden wollen per Lastschrift zahlen, Shopify bietet dafür aber keine native, vollautomatisierte Lösung. Das Ergebnis sind Excel-Listen mit IBANs, manuelle Einzüge im Banking-Tab und Versandfreigaben, die tagelang auf den Geldeingang warten. In diesem Artikel zeigen wir, warum SEPA-Lastschrift gerade für B2B- und Stammkunden-Shops die günstigste Zahlart ist – und wie sich der komplette Prozess mit SepaGo automatisieren lässt.
Inhaltsverzeichnis
- Warum SEPA-Lastschrift für Shopify-Händler so attraktiv ist
- Das Problem: Shopify kann Lastschrift nicht von Haus aus
- Die Lösung: SepaGo – SEPA-Lastschrift auf Autopilot
- Sicherheit: Bankdaten bleiben bei GoCardless, nicht beim Shop
- Lastschrift oder Überweisung? Die richtige Zahlart pro Zielgruppe
- Volle Kontrolle: Wer sieht die Lastschrift überhaupt im Checkout?
- Für wen lohnt sich SepaGo?
- Fazit: Lastschrift ohne Handarbeit
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Warum SEPA-Lastschrift für Shopify-Händler so attraktiv ist
Die SEPA-Lastschrift ist im deutschsprachigen Raum eine der beliebtesten Zahlungsmethoden – und aus Händlersicht eine der günstigsten. Während Kreditkarte und PayPal prozentual am Warenkorb mitverdienen, kostet ein Lastschrifteinzug typischerweise nur wenige Cent bis Euro. Der Unterschied wird umso größer, je höher der Bestellwert:
| Warenkorb | Kartenzahlung (≈ 2 % + 0,35 €) | PayPal (≈ 3,49 % + 0,35 €) | SEPA-Lastschrift via SepaGo |
|---|---|---|---|
| 50€ | 1,35€ | 2,10€ | 0,80€ |
| 500€ | 6,35€ | 17,80€ | 1,30€ |
| 3.000€ | 10,35€ | 105,05€ | 1,30€ |
Gerade im B2B mit Warenkörben von mehreren hundert oder tausend Euro summiert sich das schnell: Ein Shop mit 100 Bestellungen pro Monat bei 200 € Ø-Warenkorb spart gegenüber Kartenzahlung rund 305 € monatlich – über 3.600 € im Jahr.
Das Problem: Shopify kann Lastschrift nicht von Haus aus
Shopify Payments unterstützt SEPA-Lastschrift im DACH-Raum nicht als vollwertige, automatisierte Zahlart für wiederkehrende Bestellungen. In der Praxis behelfen sich viele Händler deshalb mit einem manuellen Workaround:
Kunde bestellt auf Rechnung oder „Vorkasse Lastschrift"
Händler fragt die IBAN per E-Mail an oder pflegt sie in einer Excel-Liste
Der Einzug wird manuell im Online-Banking angestoßen
Rückläufer müssen händisch nachgefasst werden
Der Versand wartet, bis das Geld sichtbar eingegangen ist
Das kostet im Schnitt rund 5 Minuten pro Bestellung – und skaliert nicht. Bei 300 Lastschrift-Bestellungen im Monat sind das 25 Arbeitsstunden, die im Backoffice versickern. Dazu kommt das Compliance-Risiko: IBANs in Excel-Dateien und E-Mail-Postfächern sind aus DSGVO-Sicht ein Alptraum.
Die Lösung: SepaGo – SEPA-Lastschrift auf Autopilot
SepaGo ist eine Shopify-App, die genau diese Lücke schließt. Die App verbindet den Shopify-Checkout mit GoCardless, dem größten europäischen Lastschrift-Spezialisten – und automatisiert den kompletten Einzugsprozess. Das Prinzip lässt sich in einem Satz zusammenfassen: Einmal Mandat, danach zieht sich jede Folgebestellung selbst ein.
So funktioniert SepaGo in vier Schritten
Kunde wählt SEPA im Checkout. Die Lastschrift erscheint als native Zahlart direkt im Shopify-Checkout – ohne Plugin-Umwege.
Mandat über GoCardless. Der Kunde erteilt sein SEPA-Mandat einmalig in einem gehosteten GoCardless-Flow. IBAN und BIC gehen direkt an den Zahlungsspezialisten, nie an den Shop oder an SepaGo.
Automatischer Folge-Einzug. Bei jeder weiteren Bestellung zieht SepaGo den Betrag eigenständig ein. Kein Klick, keine Re-Authentifizierung, kein Hinterhertelefonieren.
Status live in Shopify. Ob bezahlt, fehlgeschlagen oder in Bearbeitung – der Zahlungsstatus erscheint in Echtzeit im Shopify-Backend. Der Versand lässt sich nach eigener Regel steuern, auf Wunsch noch am selben Tag.
Für Händler fühlt sich das an wie ein Dauerauftrag – nur dass pro tatsächlicher Bestellung abgerechnet wird, nicht pauschal pro Monat.
Das Preismodell: gedeckelt statt prozentual
SepaGo rechnet mit 0,30 € Fixgebühr plus 1 % vom Bestellwert ab – wobei der prozentuale Anteil bei 1 € gedeckelt ist. Maximal 1,30 € pro Bestellung, egal ob der Warenkorb 100 € oder 3.000 € beträgt. Es gibt keine monatliche Grundgebühr, keine Setup-Kosten und keine Mindestlaufzeit. Bezahlt wird nur, wenn tatsächlich Geld fließt – inklusive 30 Tage Geld-zurück-Garantie.
Genau hier liegt der größte Hebel für B2B-Shops: Bei einer 3.000-€-Großhandelsbestellung fallen 1,30 € an, wo prozentuale Anbieter 60 € und mehr berechnen würden.
Sicherheit: Bankdaten bleiben bei GoCardless, nicht beim Shop
Ein Punkt, der für viele Händler entscheidend ist: SepaGo ist bewusst als reine Integrationsschicht gebaut. Die App orchestriert den Ablauf zwischen Shopify und GoCardless – die sensiblen Daten berühren die SepaGo-Server nie.
IBAN und BIC liegen ausschließlich bei GoCardless, einem FCA-regulierten und PCI-DSS-Level-1-zertifizierten Zahlungsanbieter.
SepaGo sieht nur Mandats-ID und Status (aktiv, eingezogen, fehlgeschlagen) – bei einem hypothetischen Datenleck wäre schlicht nichts zu holen.
AES-256-Verschlüsselung für alle sensiblen Zugangsdaten – derselbe Standard, den Banken einsetzen.
DSGVO-konform: Die Server stehen direkt bei GoCardless in Großbritannien, das dank EU-Angemessenheitsbeschluss datenschutzrechtlich als sicheres Drittland gilt.
Für Shops, die bisher IBANs in Excel-Listen verwaltet haben, ist das nicht nur ein Komfort-, sondern vor allem ein Compliance-Upgrade.
Lastschrift oder Überweisung? Die richtige Zahlart pro Zielgruppe
SEPA-Lastschrift spielt ihre Stärken dort aus, wo Vertrauen bereits existiert: bei Stammkunden, Wiederbestellern und im B2B. Bei Erstkäufern im B2C ist das Rücklastschrift-Risiko dagegen höher. SepaGo deckt deshalb beide Szenarien ab:
SEPA-Lastschrift für B2B & Stammkunden: Vollautomatischer Einzug, gedeckelte Gebühr, Versandsteuerung nach Vertrauensstufe. Ideal für Großhandel, Wiederbesteller und abo-nahe Modelle mit hohen Warenkörben.
SEPA-Überweisung für B2C & Neukunden: Klassische Vorkasse – erst kassieren, dann versenden. Kein Chargeback-Risiko, kein offener Betrag. Ideal für Erstbestellungen und hochpreisige Neukunden-Orders.
Beides läuft über eine App und ein Backend – der Händler entscheidet pro Zielgruppe, welche Zahlart im Checkout erscheint.
Volle Kontrolle: Wer sieht die Lastschrift überhaupt im Checkout?
Ein häufiger Einwand gegen Lastschrift im Shop lautet: „Ich will das nicht jedem anbieten." Genau dafür bringt SepaGo drei Steuerungs-Ebenen mit, über die sich präzise festlegen lässt, wann SEPA im Checkout erscheint – und wann nicht.
1. Länder-Steuerung: SEPA nur dort, wo es passt

Im Backend lässt sich pro Land festlegen, ob SEPA-Lastschrift im Checkout angeboten wird. Die Zahlart erscheint nur, wenn die Lieferadresse in einem aktivierten Land liegt. Standardmäßig sind alle 27 EU-Staaten aktiv – von Deutschland und Österreich über Frankreich bis Schweden. Optional zuschaltbar sind die EWR-Länder (Island, Liechtenstein, Norwegen) sowie weitere SEPA-Teilnehmer wie die Schweiz, das Vereinigte Königreich, Monaco, San Marino, Andorra und Vatikanstadt.
Damit deckt SepaGo den gesamten SEPA-Raum ab – Händler entscheiden aber selbst, ob sie z. B. nur DACH bedienen oder EU-weit einziehen wollen.
2. Kundengruppen: Lastschrift nur für B2B-Händler
Über Shopify-Customer-Tags lässt sich die Sichtbarkeit der Zahlart auf bestimmte Kundengruppen einschränken. Ein typisches Setup: Nur Kunden mit dem Tag „B2B" oder „Großhandel" sehen SEPA-Lastschrift im Checkout – und auch nur, wenn sie eingeloggt sind. Laufkundschaft und Erstbesteller bekommen die Zahlart gar nicht erst angezeigt.
Die Tags werden direkt in Shopify unter Kunden → Tags gepflegt, mehrere Tags sind kombinierbar. Ohne Einschränkung bleibt die Lastschrift für alle Kunden sichtbar. Für B2B-Shops, die Lastschrift gezielt als Privileg für geprüfte Händlerkonten einsetzen wollen, ist das der eleganteste Weg – ganz ohne separaten Wholesale-Kanal.
3. Adressprüfung: eingebauter Betrugsschutz
Beim ersten erfolgreichen SEPA-Einzug speichert SepaGo die Bestelladresse des Kunden als Referenz. Weicht bei einer späteren Bestellung die Liefer- oder Rechnungsadresse davon ab, wird der Einzug automatisch angehalten und der Kunde per E-Mail um Bestätigung gebeten. Erst danach fließt Geld.
Das schützt vor einem klassischen Fraud-Muster: Ein kompromittiertes Kundenkonto bestellt plötzlich an eine fremde Adresse – und der Einzug läuft trotzdem durch. Mit aktivierter Adressprüfung passiert das nicht. Für B2B-Kunden, die regulär an mehrere Lieferadressen bestellen (etwa verschiedene Läger), lässt sich die Prüfung gezielt deaktivieren, damit legitime Bestellungen nicht fälschlich gestoppt werden.
Für wen lohnt sich SepaGo?
SepaGo ist gebaut für Shopify-Shops im DACH-Raum, insbesondere:
B2B-Händler und Großhändler mit wiederkehrenden Bestellungen und hohen Warenkörben
Shops mit starkem Stammkundenanteil, die Reibung im Checkout reduzieren wollen
Abo-nahe Geschäftsmodelle, die pro Bestellung statt pauschal abrechnen
Händler, die bisher manuell einziehen und Backoffice-Zeit zurückgewinnen wollen
Die App ist Built-for-Shopify-zertifiziert (in Zertifizierung), Shopify-Plus-kompatibel und offizieller GoCardless-Partner. Hinter SepaGo stehen mit der Labrigart Design GmbH und AP10 Studios zwei deutsche Teams aus der Shopify-Welt mit langjähriger Erfahrung in CRO und Shop-Migration.
Fazit: Lastschrift ohne Handarbeit
SEPA-Lastschrift ist im DACH-E-Commerce die günstigste Zahlart für wiederkehrende Bestellungen – bislang aber mit viel manueller Arbeit verbunden. SepaGo automatisiert den kompletten Prozess vom Mandat bis zum Folge-Einzug, hält die Bankdaten sicher bei GoCardless, deckelt die Gebühr bei 1,30 € pro Bestellung und liefert mit Länder-Steuerung, Kundengruppen-Freigabe und Adressprüfung die Kontrollmechanismen gleich mit. Für B2B-Shops und Händler mit Stammkundengeschäft ist das einer der schnellsten Hebel, um Zahlungsgebühren zu senken und Backoffice-Zeit zurückzugewinnen.
Mehr erfahren und Shop anmelden: sepago.io
Häufig gestellte Fragen zu SEPA-Lastschrift in Shopify
Unterstützt Shopify SEPA-Lastschrift nativ?
Nicht als vollautomatisierte Zahlart für Folgebestellungen im DACH-Raum. Händler benötigen dafür eine spezialisierte Integration wie SepaGo, die den Checkout mit einem Lastschrift-Anbieter wie GoCardless verbindet.
Was kostet SEPA-Lastschrift mit SepaGo?
0,30 € Fixgebühr plus 1 % vom Bestellwert, gedeckelt bei maximal 1,30 € pro Bestellung. Keine Grundgebühr, kein Setup, keine Mindestlaufzeit.
Wo werden die Bankdaten gespeichert?
Ausschließlich bei GoCardless. SepaGo speichert nur die Mandats-Referenz und den Zahlungsstatus – IBAN und BIC berühren die SepaGo-Server nie.
Was passiert bei einer Rücklastschrift?
Der Status erscheint sofort in Shopify. Der Händler kann per Klick erneut einziehen oder stornieren; die automatische Kundenerinnerung übernimmt SepaGo. Mahnwesen und Inkasso bleiben in der Hand des Händlers.
In welchen Ländern funktioniert SEPA-Lastschrift mit SepaGo?
Standardmäßig in allen 27 EU-Staaten. Optional lassen sich die EWR-Länder (Island, Liechtenstein, Norwegen) sowie weitere SEPA-Teilnehmer wie Schweiz, UK, Monaco, San Marino, Andorra und Vatikanstadt zuschalten. Die Zahlart erscheint nur, wenn die Lieferadresse in einem aktivierten Land liegt.
Kann ich SEPA-Lastschrift nur bestimmten Kunden anbieten?
Ja. Über Shopify-Customer-Tags lässt sich die Zahlart z. B. auf eingeloggte B2B-Händler beschränken. Kunden ohne passenden Tag sehen die Lastschrift im Checkout gar nicht.
Wie lange dauert die Einrichtung?
Die Installation selbst dauert rund 5 Minuten. Dazu kommt die Verifikation des GoCardless-Geschäftskontos (1–3 Werktage, je nach Unterlagen). Mit bestehendem GoCardless-Konto geht es entsprechend schneller.
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